Bildung für Neuzugewanderte

Bildung schafft Zukunftsperspektiven

Bei der Integration von (Neu)zugewanderten sind Bildung und Qualifizierung der Schlüssel zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe, zur Entwicklung einer neuen Kultur des Zusammenlebens und damit letztendlich zum Erhalt des sozialen Friedens in einer Kommune. Nur auf Grundlage einer gesellschaftlichen Haltung, die Vielfalt wertschätzt und Ausgrenzung verhindert ist ein friedliches Zusammenleben und wirtschaftlicher Erfolg in Zeiten globaler Veränderungen langfristig möglich. Dazu muss Integration als Gesamtkonzept in der Kommune gedacht und als Managementaufgabe organisiert werden.

Wir möchten die Potenziale aller in Rosenheim lebenden Menschen bestmöglich aktivieren: Ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung, bedarfsgerechte individuelle Förderung und die nachhaltige Sicherung von Bildungserfolgen sind daher Leitprinzipien unserer Bildungspolitik.

Um Neuzugewanderten den Zugang zu Deutschkursen, Kita, Schule, Ausbildung und Beruf zu erleichtern, nimmt die Soziale Stadt Rosenheim im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewandert“ eine Schnittstellenfunktion ein.

Wer gilt als „neuzugewandert“?

Für diesen Begriff gibt es keine verbindliche oder vorgegebene Definition. Im Rahmen des Projekts werden Migrantinnen und Migranten in den ersten drei Jahren nach ihrer Einreise als Neuzugewanderte bezeichnet.

Das Projekt „Bildung für Neuzugewanderte“ wird zunächst bis Sommer 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Interessierte auf der Webseite der Transferinitiative.   

 

Ziele und Aufgaben

Aufgabe der Bildungskoordination ist es, die verschiedenen Bildungsakteure, Bildungsangebote und Bildungsbedarfe für Neuzugewanderte vor Ort zu bündeln. Dadurch sollen Zugänge zum Bildungssystem verbessert und Bildungsangebote aufeinander abgestimmt werden.


Strategische Ziele

  • Sensibilisierung der Stadtgesellschaft für die Situation der neuzugewanderten Menschen
  • Stärkung der kulturellen Kompetenzen der neuzugewanderten Menschen
  • Förderung von gemeinsamen Lern- und Begegnungsräumen
  • Entwicklung von funktionierenden Bildungsketten zur Integration in den Arbeitsmarkt

 

Ehrenamtlich Deutsch unterrichten

Helfen Sie Flüchtlingen beim Deutschlernen
Nicht alle Asylbewerber haben einen Anspruch auf einen staatlich finanzierten Deutschkurs. Wenn Sie Erfahrung im Unterrichten haben und Flüchtlingen dabei helfen möchten, sich auf Deutsch zu verstätigen, dann melden Sie sich gerne bei uns.

Wir, als Soziale Stadt Rosenheim, möchten Sie bei Ihrer Tätigkeit so gut wie möglich unterstützten. Wir versorgen Sie mit nützlichen Infos, stellen Ihnen geeignete Lernunterlagen vor und organisieren einen Austausch mit anderen ehrenamtlichen Deutschlehrern.

Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche

Vernetzung

Ziel im Rahmen der Bildungskoordination ist die Vernetzung unterschiedlicher Akteure, die bei der Aufgabe "Integration durch Bildung" involviert sind - von Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern, Vereinen und Verbänden, bis zivilgesellschaftlichen Organisationen. Mit dem Rosenheimer Bildungsforum soll eine solche Vernetzungsplattform geschaffen werden. Das nächste Treffen findet am 4. Mai 2018 statt. Mehr Infos...

 

Kontakt

Katharina Zeh
Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte
Reichenbachstraße 8
Zi. 004
83022 Rosenheim
Tel.: 08031 / 3652123
Fax.: 08031 / 3652099
Email: katharina.zeh@rosenheim.de

Mehr zum Thema

Unter Aktuelles finden Sie Neuigkeiten und weitere Informationen zum Projekt.

Eine Rubrik "Bildung und Integration" mit Informationen zu Deutschkursen und Beratungsstellen finden Sie auf dem Bildungsportal Rosenheim.

 

Deutsch lernen